KONSEQUENTE KONZEPTE

AKTIONEN / INNOVATIONEN MIT KONSEQUENTEN KONZEPTEN IN RAUM UND DESIGN

2013

LÜTTCHEN

Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur zeigen auf der Zuliefermesse ZOW Design-Konzepte einer zukunftsweisenden Küchenkultur…

29.01.2013

 © Hochschule Ostwestfalen- Lippe

Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften  spielen bei Häcker Küchen, Rödinghausen eine große Rolle – und das nicht nur bei den jährlich knapp 20 neuen Auszubildenden. Auch Projekte für externe Talente, wie das Forschungsprojekt „Kitchen Miles and More,  das gemeinsam mit der Hoschschule Ostwestfalen/Lippe initiiert wurde, haben bei dem Küchenhersteller eine hohe Priorität.


 Im Rahmen dieses Projekts  suchten Häcker Küchen und die Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile Ende 2012 die „Küche der Zukunft“. Teilnehmen konnten Innenarchitektur-Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Auf der LivingKitchen 2013 musste die fünfköpfige Jury um Projektleiter Prof. Dipl. Des. Martin Beeh sich schließlich für einen der 25 eingereichten Entwürfe entscheiden: Die Wahl fiel auf das Modell „Lüttchen“ von Studentin Judith Bauhuis.


Judith Bauhuis näherte sich der Aufgabe, in dem sie zunächst das Wort Zukunft definierte: „Zukunft ist für mich die heranwachsende Generation.“ Sie entschied sich dann, eine Küche für den Ort zu entwerfen, an dem der Nachwuchs unter anderem auf seine Zukunft vorbereitet wird – den Kindergarten. „Das gemeinsame, bewusste Zubereiten und Essen bis hin zum notwendigen Aufräumen ist das, was ich unter einer zukunftsgerechten Esskultur verstehe“, erläutert die angehende Innenarchitektin. Überzeugt hat die Jury die Praxisnähe des Designs, das auf flexiblen Modulen in verschiedenen Arbeitshöhen für Kinder basiert. Darüber hinaus waren die vielen kreativen Ideen, mit denen die Kids leichter und damit auch lieber bei der Essenszubereitung mithelfen können, ausschlaggebend: eingelassene und somit rutschfeste Schneidebrettchen für mehr Sicherheit sowie kindgerechte Piktogramme auf Schubladen, die die Kleinen auch ohne Lesen verstehen. Auch die Namensfindung zeigte der Jury, dass der Entwurf von A bis Z durchdacht war: „lütt“ bedeutet im Niederdeutschen „klein“ – zusammen mit dem „chen“ vom englischen „kitchen“ ergibt sich der Name „Lüttchen“. Daraus entstand das Logo als überzeugende Wort-Bild-Marke.

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